"Silberne Federbälle" - Im Finale nichts Neues
Genaugenommen gibt es von der Herreneinzel-B-Konkurrenz der „Silbernen Federbälle“ in Dresden nichts Neues zu berichten. Einmal mehr „duellierten“ sich in diesem Karsten Großgebauer und Michael Huber (BC 58 Luckau), wie schon in den vielen Jahren zuvor. Bis dahin hatte Karsten Großgebauer den Wanderpokal viermal, Michael Huber dreimal gewonnen.
Im diesjährigen Endspiel trumpfte zunächst Huber auf, gewann Satz eins mit 21:12. Im zweiten Satz schlug die Stunde von Karsten Großgebauer, der sich diesen mit 21:19 sicherte. Somit musste ein dritter Satz die Entscheidung bringen, der mit 22:20 knapp an Michael Huber ging. Somit hat Michael Huber nun ebenfalls vier Turniersiege aufzuweisen und den Hattrick von Karsten Großgebauer, der die letzten zwei Jahre gewonnen hatte und bei einem neuerlichen Sieg den Pokal hätte behalten können, verhindert. Sollten es beide im kommenden Jahr erneut ins Endspiel schaffen, darf auf jeden Fall einer von beiden Kontrahenten die Trophäe sein eigen schätzen, denn auch bei fünf Siegen außer Reihe findet zumindest dieser Siegerpokal einen dauerhaften Besitzer.
Auch Sven Großgebauer hatte es im Laufe des Turnieres mit Michael Huber zu tun bekommen. Während er im vergangenen Jahr gleich in Runde eins auf Huber traf, geschah dies heuer nach seinem Zweisatz-Auftaktsieg gegen Stefan Dunst (SG Gittersee) in Runde zwei. Mit 17:21 und 17:21 scheiterte Großgebauer-Junior am Luckauer, spielte sich schließlich in der „Verliererrunde“ immerhin noch bis auf Platz sieben vor.
In der Herrendoppelkonkurrenz konnte das Vater-Sohn-Gespann Großgebauer/Großgebauer das erste Spiel in drei Sätzen gewinnen, schied aber eine Runde später aus dem Turnier aus. Im Mixed scheiterten Sven Großgebauer und Ricarda Unger gleich im ersten Spiel, genau wie Ricarda Unger im Damendoppel mit ihrer Partnerin Denise Zdzieblik von der gastgebenden SG Gittersee.







